YT84 KRYPTOWÄHRUNGEN einfach erklärt von Dr. Julian Hosp? 5 IDEEN zu Krypto, Bitcoin, Ripple, Dash, Ether

Hey, mein Name ist Dr. Julian Hosp und heute möchte ich dir 5 IDEEN aus meinem Buch “Kryptowährungen – einfach erklärt” vorstellen.

Starten wir mit der ersten Idee:

Konsensus

Hast du dich schon mal gefragt, was passiert ist und was nicht? Diese banale Frage klingt fast zu banal. Was ist passiert und was nicht? Bei uns in der Welt klingt das alles doch sehr selbstverständlich. Z.B. was die Nachrichten berichten, wieviel Geld du auf deinem Bankkonto hast, was sich gerade auf Facebook tut usw.

Doch wenn wir uns das genauer anschauen, erkennen wir, dass wir es gewohnt sind, dass Regierungen, Firmen oder einzelne wichtige Personen darüber bestimmen, was passiert und was eben nicht. Internetfirmen z.B., die unsere Daten speichern oder nicht, unseren Account offen halten oder löschen; Nachrichtenfirmen, welche die Geschichte abspeichern oder vielleicht verändern, verzerren – wir wissen es nicht. Konsensus wird bei uns nicht von vielen, sondern eben nur von einigen wenigen kreiert. Und das hat einige wichtige Vorteile, denn es kommt so selten zu Missverständnissen, so dass einmal dies und jemand anderer etwas anderes als Realität bezeichnet. Doch mit dieser Zentralisierung kommt auch einiges an Negativität auf uns zu und das bringt mich zur zweiten Idee aus meinem Buch, nämlich:

Dezentralisierung

Bei einer Zentralisierung müssen wir diesen zentralen Organisationen oder einzelnen Personen vertrauen. Wir müssen der Bank vertrauen, dass sie mit unserem Geld sorgfältig umgeht. Wir müssen Regierungen vertrauen, dass sie ihre Macht nicht missbrauchen und wir müssen Einzelpersonen vertrauen, dass sie im besten Gewissen für uns entscheiden.

Bei einer Dezentralisierung passiert genau das Gegenteil. Es bedeutet, dass nicht eine Person oder eine Regierung an der Macht ist, sondern, dass die Teilnehmer selbst darüber entscheiden, was passiert und was nicht. Ähnlich, wie z.B. ein Präsident in der Demokratie sich nicht einfach selbst ernennen kann, sondern vom Volk, also von vielen gewählt wird. Für viele Menschen ist dieses Konzept der Dezentralisierung des Konsensus noch relativ neu. Es ist ähnlich, wie vor knapp 20 Jahren online plötzlich was ganz neues für die Offline-Welt war. Doch es ist unglaubchlich wichtig, denn die Zukunft wird deutlich dezentralisierter sein, als wir es aus der Vergangenheit gewohnt sind. Denn gerade Computer können Abläufe deutlich effizienter speichern und verarbeiten. Das ist genau das, was es für Dezentralisierung braucht. Und das bringt mich zur dritten Idee aus meinem Buch, nämlich:

Blockchain

Eine Blockchain ist nicht anderes als eine digitale Datei, welche von einer Gruppe von Leuten abgespeichert und in regelmäßigen Zeitblöcken am gleichen Stand gehalten wird. Dies funktioniert, indem sich die Teilnehmergemeinschaft in regelmäßigen Zeitblöcken darüber abstimmen, was denn in diesem letzten Zeitblock, also z.B. in 10 Minuten passiert ist und was nicht. Und wenn sich dann die Mehrheit darauf geeinigt hat, was passiert ist, wird dies als Zeitblock in der Datei festgehalten und an den vorherigen Zeitblock in der Datei drangehängt. Und der nächste Zeitblock hängt sich dann wieder dran usw.

Im Englischen nennt man das, dass man einen Block an einen anderen chained, also kettet. Und daher kommt der Begriff “BLOCK-CHAIN” oder zu Deutsch: “Block-kette”. Nachdem nun jeder Teilnehmer die Datei bei sich selber speichert, weiß sie auch, was nun wirklich der Konsensus ist und es kann niemand jemand anderen betrügen oder z.B. die Vergangenheit verändern. Oder z.B. etwas wegnehmen usw. Die Blöcke sind nämlich unweigerlich aneinander gehängt und dadurch unveränderlich. Man könnte den Konsensus nur dadurch verändern, in dem man die gesamte Gemeinschaft austauscht und je mehr Teilnehmer diese Gemeinschaft hat, umso unwahrscheinlicher ist das Ganze. Eine Blockchain ist also nicht anderes als ein Weg in der digitalen Welt Konsensus dezentral zu erzeugen. Und wofür das verwendet wird ist die vierte Idee aus meinem Buch, nämlich:

Kryptowährungen

Es gibt natürlich viele andere Anwendungen für Blockchain, doch Kryptowährungen sind der populärste und vielleicht kennst du ja auch Kryptowährungen aus den Medien, aus der Presse. Kryptowährungen greifen zum größten Teil auf diesen Mechanismus der Konsensus-Kreierung durch einen Blockchain zurück. Und anstatt dass man eine Bank dafür verwendet, nutzt man eben die Info auf der Blockchain, um zu entscheiden, wer wieviele Coins oder Geld eigentlich besitzt, wer an wen welche Coins schickt und wieviel Geld eigentlich im System kreiert worden ist. Anstatt, dass es eine Bank oder ein Land macht, wird es in diesem Fall von der Blockchain mit dem darunterliegenden Regeln gemacht. Über welche man sich dann aber am Anfang geeinigt hat und welche dann nicht veränderbar sind. Es gibt dann deshalb so viele unterschiedliche Kryptowährungen, weil diese Regeln bzw. auch Algorithmen genannt, eben bei jeder Kryptowährung unterschiedlich sind. Vielleicht hast du ja schon mal von Bitcoin, Assirium, Ripple, Dash oder den ganzen anderen hunderten oder sogar tausenden Kryptowährungen gehört. Sie alle definieren einfach anders über die Blockchain wieviele Coins es gibt, ob es ein Maximum gibt, wie man einen Coin verschickt, ob dieser Coin einen weiteren Nutzen hat usw.

Und in der fünften Idee aus meinem Buch “Kryptowährungen – einfach erklärt” schauen wir uns nun die Mutter aller Kryptowährungen, nämlich Bitcoin, im Detail an.

Bitcoin

Bitcoin ist eine komplett offene und anonyme Kryptowährung. D.h. jeder Mensch, jedes Ding, alles kann diesem Bitcoin Blockchain teiltreten. Man sieht alle transaktionen, es ist komplett transparent. Man bleibt aber auch anonym und genau deshalb bekommt der Bitcoin auch hin und wieder zu Unrecht ein bisschen Kritik, weil Leute glauben, dass das Ganze eben anonym ist. Neben dem reinen Schicken und Senden von Coins, bei der es durch den dezentralen Konsensus keine Bank benötigt, kann man an der Konsensus-Kreierung auch selbst mitwirken. Und das wird als Mining bezeichnet. Hier werden dann knapp alle 10 Minuten, solange brauchen diese Zeitblöcke bei Bitcoin ca., per Zufall-Coin ausgeschüttet. Es gibt dann ein Maximum von 21 Mio. Bitcoins – nie mehr. Und das Ganze ist komplett transparent. Über die Bitcoin-Regeln 2008 von dem Gründer, und niemand weiß genau wer das ist, nämlich heißt er Satoshi Nakamoto, festgelegt worden.

 

Und mit diesen fünf simplen Ideen, die du jetzt gerade gehört hast, verstehst du jetzt auch auf simpelste Art und Weise, warum Bitcoin als dezentrale digitale Währung bezeichnet wird. Und wie du dir vorstellen kannst, können auch viele weitere solche dezentralen Anwendungen konzeptionalisiert werden. Und einige davon findest du auch in meinem Buch. Ich wünsch dir hiermit ganz viel Spaß in dieser Welt der Dezentralisierung.

 

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